Urheberrechtsreform
Am zweiten Tag nach der urheberrechtspolitischen Grundsatzrede von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger haben sich erste Stimmen gemeldet der Betroffenen. Die Pläne treffen auf Skepsis - und Zustimmung.
Am Montag hatte Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger in ihrer Rede zum Urheberrecht Pläne für die Urheberrechtsreform vorgestellt. Begeisterung war auf keiner Seite zu spüren. Den meisten Betroffenen scheinen die Vorstellungen der Justizministerin noch reichlich unkonkret. Der deutsche Kulturrat beschrieb die Rede unmissverständlich: Bundesjustizministerin lässt die Katze nicht aus dem Sack. Die Bundesjustizministerin hat zu Recht den Urheber in den Mittelpunkt gerückt, unklar bleibt, was das Bundesjustizministerium im Urheberrecht machen will.
Das Aktionsbündnis Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft bewertet positiv, dass Leutheusser-Schnarrenberger immerhin mit einem Satz anerkannt hat, dass weder Bildung noch Wissentschaft bisher zufrieden sein können.
Die SPD-Bundestagsfraktion hielt der Ministerin vor, eine lückenhafte Rede gehalten zu haben. Konkrete Vorschläge für Verbesserungen sei Sie schuldig geblieben.
Die SPD-Bundestagsfraktion hielt der Ministerin vor, eine lückenhafte Rede gehalten zu haben. Konkrete Vorschläge für Verbesserungen sei Sie schuldig geblieben.
| Geschrieben von: Administrator am 16.06.2010 |
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